Archiv für den Monat: Juli 2012

Das modulare Skippr-Preismodell

Die Preise waren bei uns schon immer ein heiß diskutiertes Thema. Generell ist die Preisgestaltung für SaaS-Produkte nicht ganz einfach. Wenn ich ein Haus baue, nehme ich meine Kosten für Material, Arbeitsstunden etc., addiere eine Marge oben drauf und bin fertig. Ein SaaS-Tool muss erstmal gebaut werden, dann werden Preise festgelegt und erst, wenn ausreichend Nutzer gewonnen werden, kann das Investierte wieder verdient werden.

Häufig wird zur Festlegung verschiedener Tarife die Anzahl von Datensätzen beschränkt. Oder es können bestimmte Funktionen nur mit Einschränkungen nur mit Einschränkungen genutzt werden. In der Regel handelt es sich aber um Preismodelle, bei dem jeder größere Account ein paar mehr Datensätze und ein bißchen weniger Einschränkungen bietet.

Der Vorteil dieser linearen Preismodelle liegt darin, dass der Benutzer meist auf einen Blick erkennen kann, was er für sein Geld bekommt. Der Nachteil ist, dass er auch Features bezahlen muss, die ihm überhaupt keinen Mehrwert bieten.

Eine andere Variante ist deshalb, Features einzeln zu verkaufen. Dabei droht aber die ganz große Verwirrung – 1 Benutzer 2 Euro, 100 Rechnungen 1,50 Euro, 50 Kunden 2,50 Euro. Der Nutzer kann nicht so richtig kalkulieren, welcher Preis ihn am Ende erwartet und hat unter Umständen die Befürchtung, dass es ihm zu teuer wird.

Wir hatten bisher ein lineares Preismodell, mit dem wir selber nie richtig warm geworden sind. Und wir haben lange hin- und herüberlegt, wie wir es besser machen können. Herausgekommen ist unser modulbasiertes Modell, bei dem es nur ein paar einzelne Module anstatt einer riesige Liste von buchbaren Optionen gibt. Einzelne Features wie Angebote oder Lieferscheine lassen sich einzeln buchen; unser Basismodell mit Kunden und Rechnungen ist die Grundlage für jeden Tarif. Und das gibt es ja schon zu einem absoluten Spottpreis…